10. Ein Klima der Geschlossenheit der Stadtpolitik schaffen                                  \   Inhaltsverzeichnis   ]

 

In den zurückliegen Jahren machten wir leider oft die Erfahrung, dass die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, insbesondere dem Bürgermeister, und der Stadtverordnetenversammlung, nicht optimal lief. Aufgabe des neuen Bürgermeisters wird es sein, durch vertrauen- fördernde Maßnahmen die Zusammenarbeit dieser wichtigen Stadtorgane zu verbessern. Dieses kann nur gelingen, wenn der Bürgermeister eine möglichst optimale Informationspolitik gegenüber den Damen und Herren Stadtverordneten betreibt. Absolute Ehrlichkeit zueinander ist dafür Grundvoraussetzung.

Schließlich geht es darum, für die Stadt und die Sache Wege zu beschreiten, die nach Möglichkeit über die Parteigrenzen hinaus getragen werden. Dieses ermöglicht einen starken Auftritt der Stadt nach außen und macht sie auch nach innen kraftvoll.

Die Verwaltung wird innerhalb der Einwohnerschaft nur weiteres Ansehen gewinnen können, wenn es zu schnellen Entscheidungen kommt und sie sich als Dienstleister am "Kunden" Bürger versteht. Hierzu gehört insbesondere, dass die Verwaltung in den zahlreichen Fällen, in denen ein Ermessensspielraum besteht, diesen zugunsten des Bürgers auslegt. In besonderen Ausnahmesituationen muss es auch möglich sein, dass unbürokratische Sonderwege beschritten werden.

 Wir wollen:

 -            eine enge Kommunikation mit den Ortsbeiräten und den Ortsbürgermeistern

-            die Bildung eines Ältestenrates anregen, der das positive Klima der Stadtpolitik fördert

-            turnusmäßige Beratungen mit den Fraktionsvorsitzenden über Formen und Wege des vertrauensvollen Miteinanders

-            Berichterstattung des Bürgermeisters vor den Stadtverordneten

-            dass die Stadt nur in Gremien von kommunalen Spitzenverbänden mitwirkt, die direkten städtischen Einfluss ausüben